| VfB - Turbine - aus der Sicht des Gegners |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Sonntag, den 22. November 2009 um 13:25 Uhr |
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VfB Gröbzig - Turbine Halle 4:0 (2:0)Bilder vom Spiel TURBINE-WEBSITE. In der Reflexion des Geschehenen reichten 30 Minuten nach der Partie die Meinungen zur Selbsteinschätzung von “in allen Belangen unterlegen” bis hin zu “in der Summe gleichwertig”. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen - für die Verdientheit des Gröbziger Sieges sprach am Ende indes schon das deutliche Chancenplus für die Gastgeber. Unbestritten dürfte aber wohl sein, dass die Ursache für die Niederlage zwischen der 5. und 32. Minute begraben lag. Nach einer ausgeglichenen Abtastphase, in der eine Kopfballverlängerung des Gröbziger Liberos für die größte und lange Zeit auch einzige Torchance der ersatzgeschwächten Turbineros sorgte, verharrten die Felsenkicker lange Zeit in mentaler Lethargie. Der VfB hingegen zeigte fortan schnelles Umkehr- und Doppelpassspiel sowie Kampfbereitschaft. Das Ganze schien in der Anfangsphase zu viel für Geist und Sinne der Turbine-Spieler zu sein. Konnten zwei, drei Situationen zuvor entschärft werdensorgte ein unnötiger Freistoß für das 1:0 durch Klemme und brachte Turbine in dieselbe. Nachdem Spielmann auf 2:0 erhöht hatte, erinnerte sich auch Turbine endlich seiner Fähigkeiten und spielte und kämpfte sich endlich auf Augenhöhe. Viel passierte über Vossis rechte Seite, doch war meist am gegnerischen Tor- und Strafraum Endstation. Die oft zitierte Durchschlagskraft sollte an diesem Tag über 90 Minuten lang fehlen, auch wenn Matze Kuntze und ein gut aufgelegter Tobi Schöbel vorne rackerten. Häufig setzten die VfB-Spieler auch schon vor dem Strafraum ein robustes Stoppzeichen. Das ließ der Schieri aus Benndorf leider vermissen, denn den zahlreichen Freistoßpfiffen folgte nur ein einziges Mal eine Gelbe Karte - quasi ein Freifahrtschein für die recht rustikale Gangart. Gleich nach dem Seitenwechsel schienen die Hallenser den Nerv gefunden zu haben, den man den Gastgebern ziehen könnte. Mit agressivem Pressing und offensiver Ausrichtung wurde ein Übergewicht erzielt und mehrfach in den Strafraum eingedrungen. Aber die bereits zitierte Durchschlagskraft ... Gröbzig verlegte sich auf einen Spielstil á la Wallhausen. Mit langen, präzisen Bällen wurden die agilen Stürmer Guntsch und Nagel gefüttert und die an diesem Tag nie ganz sattelfeste Turbine-Defensive beschäftigt. Das 3:0 wurde den Gastgebern allerdings auf dem Tablett serviert. Ein halbgenauer Pass von Mesz auf den nur noch halb-sprintfähigen Wurbi konnte nichts Ganzes ergeben und der VfB erkämpfte sich den Ball im Rücken der bereits aufgerückten Weiß-Blauen. Ein Querpass auf zwei völlig frei stehende Stürmer brachte den Anfang vom Ende und die Vorentscheidung. Turbine gab sich nicht auf, bemühte sich weiter und musste doch noch das 4:0 hinnehmen. Gröbzigs Klemme kopierte sich selbst und setzte einen Freistoß erneut mit links ins untere Eck. Dass die Gastgeber bei einem schnellen Anschlusstreffer doch noch zu knacken gewesen wären, zeigte deren verbale Reaktion auf eine von André vergebene 100%-ige kurz vor Schluss. Trotz klarster Führung legte ein Stellungsfehler gleich sämtliche Nerven bei den VfB-Kickern blank, was bei einem knappen Spielstand Turbine wohl in die Karten gespielt hätte. Hätte, hätte, hätte ... Bleibt zu hoffen, dass sich das Turbine-Lazarett (Rico Q., Willi W., Steffen M., Christian R.) wieder lichtet, andere beim nächsten Mal wieder zur Verfügung stehen (Daniel D., Robert V.) und erlittene Blessuren (Daniel W.) sich als harmlos herausstellen. Turbine: Balzer - Mészàros - Wurbs (65. Kaliebe), Kohl, Krzos - Voß, G.Seidel, H.Seidel (65. Kallmeyer), Hermsdorf - Kuntze, Schöbel
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VfB Gröbzig - Turbine Halle 4:0 (2:0)