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Nächster Umzug sorgt für erneute Ungewissheit |
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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 05. Juli 2010 um 17:20 Uhr |
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GRÖBZIG/MZ/THR. "Jetzt kennen wir unsere Gegner, und Nietleben ist aufgestiegen. Da können wir in der nächsten Saison durchaus oben mitspielen." Gröbzigs Präsident Mario Hauenstein hatte begonnen, sich in der Landesklasse in Staffel 4 wohl zu fühlen. Die Auswärtsfahrten seien zu weit und die Gegner bei Heimspielen für die Zuschauer uninteressant - so lautete die Einschätzung des VfB vor der Saison.
30 Spieltage später sah die Welt ganz anders aus. Sportlich kam die Staffel den Gröbzigern entgegen. "Wir haben in einer Liga gespielt, in der bis auf Nietleben und Seeben alle Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau gespielt haben", so Trainer Manfred Günther. Der Staffelsieg sei unter diesen Voraussetzungen möglich. Wenige Wochen nach dem Saisonende ändert sich die Perspektive für das Spieljahr 2010 / 11 jedoch erheblich. Der VfB ist umgezogen: in die Harzstaffel. Dort hatte man sich auf nahe gelegene Mannschaften wie den SV Baalberge, Schwarz-Gelb Bernburg oder Rot-Weiß Alsleben gefreut, doch die sind nicht mehr in dieser Liga. Als Trost bleiben den Gröbzigern die Duelle gegen den CFC Germania und die SG Reppichau. Vor allem das Derby gegen Köthen hatte man zuletzt vermisst an der Fuhne. "Darauf freut sich der ganze Ort", so Mario Hauenstein. Auf der anderen Seite warten mit Mannschaften wie SV Heudeber, Germania Wulferstedt oder der SV Westerhausen wieder neue unbekannte Herausforderungen. "Unter diesen Voraussetzungen ist es sehr schwer, ein konkretes Saisonziel auszugeben." Mario Hauenstein will der Mannschaft keinen unnötigen Druck machen. Denn ihr Gesicht wird sich wandeln und ihr Potenzial ist derzeit noch ungewiss. Sicher ist jedoch, dass der Mannschaft Leistungsträger verloren gehen. Der 37-jährige Frank Nell hängt seine Fußballschuhe an den Nagel. Mit Thomas Hölzke verlässt den Verein ein weiterer zentraler Spieler. Und Offensivtalent Marvin Vatthauer, erst im Winter aus Bernburg gekommen, zieht es nach nur einer halben Saison weiter zu den Sportfreunden nach Cörmigk. Als Neuzugänge stehen dem bislang ein ehemaliger Kreisliga- und drei Kreisklassespieler gegenüber. Und auch an der Linie gab es einen Wechsel. Manfred Günther beendet sein Engagement als Trainer und wird ersetzt durch Marco Bergmann. Um die neuen Spieler besser einschätzen zu können, hat Gröbzig bereits in der vergangenen Woche mit dem Training begonnen. "Wir müssen uns erst einmal ein Bild von der neuen Mannschaft machen", erklärte Hauenstein. Der erste Härtetest steht am Freitag in Wulfen an, wo der VfB vor jeder Saison zum Freundschaftsspiel zu Gast ist. Unter diesen Voraussetzungen wird es wieder eine schwere Saison für den VfB Gröbzig. Doch damit hat die Mannschaft nicht zum ersten Mal zu kämpfen. Der Verein hat mehrfach bewiesen, dass er mit solchen Situationen umgehen kann. Und glaubt man Mario Hauenstein, dann wird er das auch diesmal wieder erfolgreich tun. |